5 Geheimnisse von Polyglotten: Was sie anders machen
Wir schauen oft ehrfürchtig auf Menschen, die 5, 10 oder 20 Sprachen sprechen. Wir nehmen an, dass sie ein spezielles "Sprach-Gen" haben. Aber wenn Sie mit ihnen sprechen – Menschen wie Benny Lewis oder Steve Kaufmann – werden sie Ihnen dasselbe sagen: Es ist keine Magie, es ist eine Methode.
Geheimnis 1: Sie haben keine Angst, dumm zu klingen
Erwachsene Lerner haben oft fragile Egos. Wir hassen es, uns wieder wie ein Kind zu fühlen. Polyglotten nehmen die Peinlichkeit an. Sie wissen, dass Fehler der Eintrittspreis für fließendes Sprechen sind. Sie sprechen vom ersten Tag an, auch wenn sie nur 10 Wörter kennen, und benutzen Gesten und Lächeln, um die Lücken zu füllen.
Geheimnis 2: Sie lernen Phrasen, keine Wörter
Polyglotten lernen "Apfel" nicht auswendig. Sie lernen "Ich hätte gerne einen Apfel, bitte" auswendig. Indem sie in Stücken lernen (lexikalischer Ansatz), müssen sie Sätze nicht Wort für Wort im Kopf zusammensetzen. Die Grammatik ist in der Phrase enthalten.
Geheimnis 3: Sie schaffen Immersion zu Hause
Sie brauchen kein Flugticket, um einzutauchen. Polyglotten ändern ihre Telefonsprache, hören Radio aus der ganzen Welt, schauen ausländische YouTuber und kochen ausländische Rezepte. Sie bauen eine virtuelle Immersionsumgebung (Virtual Immersion Environment), damit sie der Zielsprache nicht entkommen können.
Geheimnis 4: Sie priorisieren Konsistenz vor Intensität
Einmal pro Woche 5 Stunden zu lernen, ist nutzlos. Jeden Tag 30 Minuten zu lernen, ist transformativ. Polyglotten behandeln das Sprachenlernen wie Zähneputzen – eine nicht verhandelbare tägliche Gewohnheit. 20 Minuten am Tag schlagen jedes Mal eine 4-stündige Pauk-Sitzung am Sonntag.
Geheimnis 5: Sie genießen den Prozess
Dies ist das wichtigste Geheimnis. Wenn Sie Ihr Lehrbuch hassen, werden Sie aufhören. Polyglotten finden Wege, das Lernen unterhaltsam zu gestalten. Sie lesen Comics, chatten mit Freunden oder schauen Dramen. Sie lernen nicht; sie leben in der neuen Sprache.